Gegen den Abbau des Sozialstaats Aktionen gegen den Abbau des Sozialstaats

Anfang bis Mitte Juli finden an 14 Orten in NRW Kundgebungen statt, mit denen die Geschäftsstellen der IG Metall NRW sichtbare Zeichen gegen die zunehmenden Angriffe auf unseren Sozialstaat, gegen die fortschreitende Abwertung von Beschäftigten sowie Angriffe auf Arbeitnehmerrechte setzen.

Eine junge Frau schwenkt eine Fahne auf der FairWandel-Kundgebung der IG Metall in Berlin.


Hände weg von unserem Sozialstaat!

Die Lage ist so klar wie bitter: Während wir den Laden am Laufen halten, reagieren einige Arbeitgeber auf Krisen mit denselben alten Rezepten: Stellenabbau, Arbeitsverdichtung, Kostendruck und Verlagerung von Risiken auf die Beschäftigten oder die Gesellschaft.

Gleichzeitig erzählen uns manche in der Politik, wir seien zu teuer, zu oft krank oder zu alt. Diskutiert werden längere Arbeitszeiten, spätere Renteneintritte und Kürzungen beim Sozialstaat. Hart erkämpften Rechte wie der Achtstundentag oder die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall werden in Frage gestellt.

Von Anfang bis Mitte Juli finden an 14 Orten in Nordrhein-Westfalen Kundgebungen statt, mit denen die Geschäftsstellen der IG Metall NRW ein sichtbares Zeichen gegen die zunehmenden Angriffe auf unseren Sozialstaat und gegen die fortschreitende Abwertung von Beschäftigten sowie Angriffe auf Arbeitnehmerrechte setzen.

Die Proteste verstehen sich als Start einer Bewegung für soziale Gerechtigkeit, sichere Arbeitsplätze und eine faire Zukunft.

Hier eine Aufstellung aller geplanten Demonstrationen und Kundgebungen:


1. Juli 2026, 17:00 Uhr, Köln

"Basta - Sozialstaat verteidigen"

Um 17:00 Uhr findet die Kundgebung an der Bastei, Konrad-Adenauer-Ufer, Köln statt. Gute Arbeit, finanzielle Sicherheit, Respekt: Ein Starker Sozialstaat ist kein Luxus, er ist die Grundlage von Leistung, Produktivität, Würde und sozialem Frieden.

2. Juli 2026, 17:00 Uhr, Siegburg

"Jetzt reicht´s" - Gemeinsam für soziale Gerechtigkeit und Solidarität

Um 17:00 Uhr findet eine Kundgebung für einen starken Sozialstaat gemeinsam mit den DGB-Gewerkschaften auf dem Marktplatz, Siegburg statt

3. Juli 2026, 16:00 Uhr, Gelsenkirchen

"Ruhrpott-Rebellion"

Um 16:00 Uhr starte die Ruhrpott-Rebellion mit einer Aktion der IG Metall-Jugend vor der ev. Altstadtkirche am Heinrich-König-Platz in der Gelsenkirchener Innenstadt. Wir lassen Haupt und Ehrenamtliche aus verschiedenen Bereichen und Organisationen über ihre Sorgen, Ängste und Erwartungen berichten. Unterstützen wird uns der Singer-Songwriter Heiko Fänger. Beenden wollen wir die Kundgebung gegen 17:00 Uhr mit einer Abschluss-Aktion.

4. Juli 2026, 10:30 Uhr, Duisburg

"Ruhrpott-Rebellion"

Um 9:45 Uhr startet die Aufstellung für die um 10:30 Uhr startende Demonstration am DGB-Haus, Stapeltor 17-19, Duisburg. Es geht durch die Innenstadt vorbei an Rathaus, der IGM-Geschäftsstelle zur Kundgebung um 11.15 Uhr am König-Heinrich-Platz, vor dem Theater Duisburg.

4. Juli 2026, 13:00 Uhr, Remscheid

"Sozialstaat verteidigen heißt im Bergischen Widerstand leisten"

Um 13:00 Uhr treffen sich die Demonstranten an der Zange auf der oberen Alleestr., die Kundgebung startet um 14:00 Uhr.

7. Juli 2026, 17:00 Uhr, Siegen

"Wir brauchen dich! - Denn der Sozialstaat braucht uns"

Um 17:00 Uhr startet die gemeinsame Demonstration von Kolleginnen und Kollegen aus Siegen und Olpe am Sieg-Ufer. Soziale Errungenschaften sind kein Geschenk – sie wurden erkämpft. Und sie werden nur bleiben, wenn wir gemeinsam dafür einstehen.

 

7. Juli 2026, 15:00 Uhr, Wetter

"Ruhrpott-Rebellion"

Um 15:00 Uhr startet die Demo vor Tor 2, Demag Cranes & Components, Ruhrstr. 26, Wetter. Um 16:00 Uhr findet die Kundgebung auf dem Marktplatz (Bahnhofstr.) in Wetter statt. Der Sozialstaat braucht deine Hilfe. Ohne dich ändert sich nichts.

7. Juli 2026, 18:00 Uhr, Bielefeld

"Basta" - Auf die Straße! Sozialstaat verteidigen!

Um 18:00 Uhr startet die Kundgebung am Alten Rathaus, Bielefeld.
Gute Arbeit, finanzielle Sicherheit, Respekt für uns!

8. Juli 2026, 18:00 Uhr, Münster

"Münsterland-Proteste - Es reicht, Hände weg vom Sozialstaat"

Um 18:00 Uhr beginnt die Kundgebung auf dem  Hafentplatz in Münster. Wir rebellieren nicht aus Trotz - sondern aus Verantwortung. Hier beteiligen sich die IG Metall-Geschäftsstellen Bocholt, Münster und Rheine.

10. Juli 2026, 17.00 Uhr, Bochum

"Ruhrpott-Rebellion"

Um 17:00 Uhr beginnt die Kundgebung auf dem Dr.-Ruer-Platz, Bochum. am Programm beteiligen sich: Nadu (Kabarett, Gesang, Moderation) und Kolleginnen und Kollegen verschiedener Betriebe und Organisationen.

10. Juli 2026, 17:00 Uhr, Neheim

"Wir sind das Sauerland"

Um 17:00 Uhr startet die Demonstration auf dem Marktplatz in Neheim.

11. Juli 2026, 10:00 Uhr, Dortmund

"Ruhrpott-Rebellion"

Um 10:00 Uhr startet de Demonstration am Platz der deutschen Einheit, geht über den Wall und zurück zum Platz der deutschen Einheit. Dort gibt es anschließend Buntes Bühnenprogramm mit Atemgold 09 und Martin Kaysh.

11. Juli 2026, 13:30 Uhr, Essen

"Ruhrpott-Rebellion"

10:30 Uhr Start einer Fahrrad-Demonstration in Oberhausen am Gewerkschaftshaus, Friedrich-Karl-Str. 24, es geht über den Ruhrtalradweg.
Um 11:30-12:30 Uhr Station in Mülheim, Rührpromenade , weiter über den  Ruhrschnellweg (RS 1) zur abschließenden Kundgebung  umum 13:30 Uhr Essen Innenstadt, vor der Marktkirche, Am Markt 2.

18. Juli 2026, 11:00 Uhr, Lüdenscheid

"Aufgemärkt - Hände weg vom Sozialstaat"

Um 11:00 Uhr startet unter diesem Motto auf dem Sternplatz in Lüdenscheid die Kundgebung  mit Beiträgen von Kolleginnen und Kollegen verschiedener Betriebe und Organisationen.